Die „DKE" ist eine Steuerungssoftware für Modellbahnanlagen die mit dem Digitalsystem Selectrix gesteuert werden. Es können alle Produkte der Hersteller rautenhaus digital®, MÜT-DIGIRAIL und TRIX-SELECTRIX verwendet werden. Auch gibt es einige Selbstbauprodukte verschiedener Anbieter für das Selectrix Format. Als Systemvoraussetzung für den PC wird ein Rechner mindestens Pentium1 mit 100Mhz benötigt. Als Betriebssysteme läuft „Die kleine Eisenbahn" auf Windows 95, 98 und ME. Eine Systemerweiterung auf Windows NT, 2000 und XP ist in Vorbereitung und wird ca. ab März 2002 zur Verfügung stehen.

Alle registrierten Anwender können jederzeit das neuste Update erhalten und werden auch einmal im Jahr über Neuerungen informiert. Außerdem steht ein Download der jeweils aktuellsten Demoversion (2.7 Mbyte) zur Verfügung. Diese Demoversion ist eine Vollversion, die auf zwei Lokbilder beschränkt ist und in der alle 10 Minuten eine Meldung Achtung Demoversion erscheint.

Durch den Einsatz der kleinen Eisenbahn haben Sie die Möglichkeit, mit einem Central Control 2000 schon alle Adressen und Einstellmöglichkeiten des Selectrix Systems zu nutzen. Sie benötigen also nicht zwingend ein Lokcontrol 2000 oder Control Handy.

Mit der DKE haben Sie folgende Möglichkeiten:

  1. Programmieren von Lokdecodern des Selectrix-Systems. Hier wird auch die erweiterte Programmierung der neuen Lokdecoder SLX830, SLX832/833 komfortabel vorgenommen.

  2. Programmieren von Funktionsdecodern und Besetztmeldern.

  3. Erstellen eines Stellwerks zum Steuern Ihrer Weichen, Signale, Entkuppler und Bahnübergänge per Mausklick und Überwachen von Blockabschnitten durch Besetztmelder. In einem Nebenstellwerk können Sie auch eine Fleischmann oder Arnold Drehscheibe in Verbindung mit einer SLX815 Drehscheibensteuerung ansteuern. Zum Ansteuern der Weichen usw. benötigen Sie natürlich Funktionsdecoder.

  4. Steuern Ihrer Fahrzeuge über aufrufbare Fahrregler auf dem Monitor. Sie können bis zu 99 Lokadressen in der kleinen Eisenbahn vergeben und Ihre Fahrzeuge vom Monitor aus steuern. Durch die Anzahl der vergebenen Systemadressen an Funktionsdecodern und Besetztmeldern verringert sich die Anzahl der zu steuernden Lokomotiven dementsprechend.

  5. Programmieren und Schalten von bis zu 60 Fahrstraßen ist mit der kleinen Eisenbahn sehr einfach möglich. Hierbei klicken Sie die gewünschten Weichen und Signale im Gleisbild mit der Maus an und übernehmen Sie in der gewünschten Stellung in eine Fahrstraße, die Sie dann über nur einen Mausklick komplett schalten können.

  6. Einrichten von Blockstellen zum späteren erstellen von Fahrplänen. In diesen Blockstellen werden alle Funktionen gespeichert die man für eine Fahrt vom Startblock zum Zielblock (nächster Block) benötigt. Dies ist die Nummer des Startblockes, des Zielblockes, die Stellung der zu schaltenden Weichen und Signale, die Loknummer mit Fahrtrichtungsangabe und die gewünschte Geschwindigkeitsstufe.

  7. Steuern Ihrer Modellbahnanlage im Automatikbetrieb durch einrichten von Fahrplänen. Sie können mehrere Fahrpläne erstellen in denen verschiedene Züge kombiniert sind. Es kann aber nur ein Fahrplan aktiviert sein.
    In einem Fahrschritt wird die Startzeit festgelegt, für welche Lokomotive dieser gilt und die vorher eingerichteten Blockstellen nach Bedarf eingegeben. Durch die Eingabe eines Zielgleises und der Geschwindigkeit 00 wird der Zug in der von Ihnen eingestellten Bremmszeit abgebremst. Ein Fahrplan kann aus beliebig vielen Fahrplanschritten bestehen. Zu jeder Modellbahnminute kann ein neuer Fahrplanschritt ausgelöst werden.

Die kleine Eisenbahn - Einsatzmöglichkeiten:

Zum einen erlaubt sie eine schnell auf Ihre Anlage zuzuschneidende Stellwerksfunktion. In dieser können Sie Ihre Züge über Fahrregler am Monitor oder über externe Regler steuern und Ihre Weichen und Signale entweder über Mausklick einzeln oder über eine Fahrstraße komplett ansteuern.
Eine Start-Zieltasten Funktion ist in der kleinen Eisenbahn nicht enthalten.
Haben Sie auf Ihrer Anlage Blockstellensteuerungen über Diodenhalteabschnitte eingerichtet können Sie Ihre Züge per Hand in der gewünschten Geschwindigkeit über die Stellwerksfunktion auf Ihren Weg schicken und durch Freischalten des Einfahrtsignals die Züge vor dem Bahnhof wieder übernehmen.

Zweitens haben Sie die Möglichkeit Automatikbetrieb ablaufen zu lassen. In diesem Automatikbetrieb müssen Sie allerdings den gesamten Betriebsablauf Ihrer Züge über Blockstellen und Fahrplan eingeben. Dieser Ablauf muß zeitlich stimmen, denn die Software verhindert zwar ein Einfahren in einen belegten Blockabschnitt, kann aber kein kreuzen von Fahrwegen automatisch verhindern. Dieses müssen Sie bei der Erstellung Ihres Fahrplanes verhindern.
Der Fahrplan ist ein statischer Fahrplan der so abläuft wie Sie diesen vorher programmiert haben. Diesen können Sie durch die Aktivierung einer Endlosschleife immer wieder ablaufen lassen oder er setzt sich nach Beendigung des letzten Fahrplanschrittes wieder außer Betrieb.
Sie können natürlich mehrere Fahrpläne für verschiedene Zugkombinationen einrichten, es kann aber nur immer ein Fahrplan aktiv sein.
Während des Fahrplanbetriebes können Sie natürlich mit Zusatzreglern auch einzelne Fahrzeuge zum Beispiel in einem Rangierbereich per Hand steuern, sollten aber ein kreuzen des Automatikbetriebes unterlassen.

Dieses sind die Einsatzmöglichkeiten der kleinen Eisenbahn, da diese nicht die Anlagengeometrie kennt sind weiterreichende Automatikfunktionen mit für jeden Zug einzeln ablaufende Fahrplänen mit gegenseitiger Beeinflussung der Züge in der kleinen Eisenbahn nicht möglich. Wer eine derartige Steuerung benötigt kann zur Zeit zum Beispiel das Programm MES Modellbahnsteuerung einsetzen. Hierbei ist die Erfassung der Anlagendaten aber sehr komplex und die Kosten für eine solche Software sind natürlich auch viel höher.

Ein Handbuch ist in der kleinen Eisenbahn auch nicht vorgesehen, da wir zu diesem Preis der Software kein Handbuch erstellen können. Wir sind aber bemüht weitere Erläuterungen zum Einsatz mit der kleinen Eisenbahn bereit zu stellen.

Hinweise zur Verdrahtung

  • Eine Blockabschnitt ist in der Regel ein Gleisabschnitt der sich zwischen zwei Weichen befindet. Also zum Beispiel Bahnhofs oder Schattenbahnhofsgleise. Fahrstrecken sollte man in Spur N nicht länger als 2 bis 3m und in HO nicht länger als 4 bis 5 m machen. Jeder Blockabschnitt muß nur an einen Besetztmelderausgang angeschlossen werden und er muß nur eingleisig an beiden Enden durch einen Isolierverbinder getrennt werden.

  • Diodenhalteabschnitte kann man zwar einrichten, sind aber beim Automatikbetrieb nicht notwendig.

  • Weichenstraßen müssen nicht an einen Besetztmelder angeschlossen werden, weil dieses bei mehrgleisigen Weichenstraßen zur Einschränkung von Parallelfahrten führt und dadurch die Zugfolge verringert wird.

  • Die Weichenstraßen sollten über einen PTC direkt an die Zentraleinheit oder einen Booster angeschlossen werden.

  • Einzelne Weichen kann man natürlich auch in einen Blockabschnitt mit einbinden um eine zusätzliche Einspeisung zu sparen.

  • Kehrschleifen und verschiedene Boosterbereiche müssen zweigleisig getrennt werden.

Demo-Version

Wenn Sie jetzt Interesse an der Steuerungssoftware gefunden haben, können Sie hier eine Demo-Version der Programmes herunterladen. Die DKE-Vollversion wie auch diese Demo-Version laufen unter Windows NT, 2000 und XP.
Die Datei ist 3.2 MByte groß und im ZIP-Format.

DKE-Demo-Version herunterladen

Weitere Informationen und Screen Shots


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